Pireco-Erdbeer-Spezial (Erdbeerzüchter Joep Henselmans)

Wie sieht Joep Henselmans, Miteigentümer der Firma Henselmans, die Verwendung von Pireco-Produkten?
04-05-2020

Joep Henselmans und sein Bruder Joost sind die Eigentümer der Firma Henselmans. 1956 tauschte ihr Großvater den Bauernhof in Nordholland gegen einen Bauernhof in Luttelgeest. Da wurde ein Anfang mit dem Anbau von verschiedenen Gewächsen und der Vermehrung von Erdbeerpflanzen gemacht. Nach einigen Jahren konzentrierte sich der Betrieb vollständig auf die Vermehrung von Erdbeerpflanzen. Der Vater und zwei Onkel von Joep führten die Firma weiter und vor gut 10 Jahren wurde sie von Joep und seinem Bruder übernommen. Vater Arnold (72) arbeitet noch jeden Tag begeistert in der Firma mit.

Der Fokus unserer Firma

„Der Fokus Firma Henselmans liegt auf der Vermehrung von Erdbeerpflanzen, sowohl für den privaten als auch den professionellen Markt. Die Firma baut im nächsten Jahr 33 ha an Erdbeerpflanzen hauptsächlich in einer Freilandkultur in und rund um Luttelgeest an. Neben dem Anbau in Freiland werden auf einem Trayfeld auch Traypflanzen produziert, da dort die Zukunft für die Erdbeerpflanzen liegt. Die Produktion der Stecklinge für diese Traypflanzen findet auf abgedeckten Stellagen neben dem Betrieb statt. Dort können wir demnächst über eine Million Traypflanzen produzieren. Und wir beabsichtigen eine jährliche Erweiterung“, so Joep.

Joep en Joost Henselmans

Het granulaat lijkt goed zijn werk te doen het wortelgestel staat er nu namelijk goed bij

Die größten Gefahren beim Anbau

Die größten Gefahren bei Anbau sind Thripse, Milben und Schimmelpilze wie Phytophthora. Befall durch Thripse kann in einem späteren Stadium bei unseren Kunden Probleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, die Thripse zu bekämpfen. Mehltau kommt auch häufig vor, aber den können wir sehr gut beherrschen. Bodenschädlinge kommen bei uns zum Glück selten vor. In den vergangenen Jahren hatten wir an einigen Stellen Probleme mit Drahtwürmern, aber für die Fälle haben wir Tercol.

Vorbeugende Behandlung

In unserem Behandlungsplan werden Pireco-Produkte immer häufiger vorbeugend eingesetzt. Für die Bekämpfung von Mehltau nutzen wir standardmäßig Herfomyc und bei Blattschädlingen Folisec und Herfosec. Zudem überwachen wir unseren Boden vorab immer hinsichtlich schädlicher Älchen und Schimmelpilze, sodass wir wissen, wo voraussichtlich Probleme auftauchen werden. Wenn sich Nematoden im Boden befinden, verwenden wir dort Nemater. Stimuter setzen wir ein, um die Bewurzelung der Erdbeerpflanzen zu fördern. Da Stimuter auch als Blattbesprühung aufgenommen werden kann, spritzen wir es bei jedem Sprühgang gleich mit.

Dieses Jahr haben wir beim Pflanzen eine Granulat-Mischung aus Stimuter und Nemater eingesetzt. Das Produkt wird bei Pireco in der Produktionshalle gemischt. Darum brauchen wir uns nicht selbst zu kümmern und das Mischverhältnis stimmt so in jedem Fall. Das Granulat scheint zu wirken, denn die Wurzeln machen einen guten Eindruck.

Anwendung ist manchmal problematisch

Durch die Anwendungsweise ist der Einsatz von Pireco-Produkten manchmal problematisch. Viele der Produkte, die wir spritzen, müssen die Wurzeln der Pflanze erreichen. Beim Spritzen verwende wir viel Wasser, aber für eine optimale Wirkung muss das Produkt eingeregnet werden. Wir haben keine feste Berieselungsanlage und benutzen eine Haspel. Wir müssten als praktisch nach jedem Spritzgang die Haspel herausziehen. Das ist sehr zeitaufwendig und somit nicht immer möglich. Da es seit einigen Jahren sehr trocken ist, bleibt dies ein schwieriges Unterfangen.

Großes Vertrauen in die Produkte

Ich habe großes Vertrauen in die Pireco-Produkte, aber finde es schwierig, deren Wirkung zu beurteilen.

Wir führen selbst keine Tests durch und behandeln immer das komplette Feld. Eigentlich müssten wir Versuche durchführen, um den Unterschied hervorzuheben. Wir verwenden die Pireco- Produkte mittlerweile bereits seit vielen Jahren und stellen fest, dass mithilfe der Produkte Krankheiten und Schädlinge gut beherrschbar sind. Die Pireco-Produkte tragen sicherlich dazu bei.

In den ersten Jahren verwendeten wir Pireco zu häufig, um kleine Brandherde zu bekämpfen, aber das entspricht nicht ihrer Wirkweise. Dann kann man besser Chemie einsetzen und, sobald das Problem wieder beherrschbar ist, mit Pireco fortfahren. Wir haben daraus eine Lehre gezogen. Mit den Mitteln sollte man frühzeitig anfangen und die Behandlung kontinuierlich wiederholen.

Die Zukunft von Pireco

Meiner Ansicht nach hat Pireco eine positive Zukunft. Man hört immer häufiger positive Nachrichten über die Produkte und das gibt den Züchtern Vertrauen. Zudem vergrößert sich der Markt ständig, weil verschiedene chemische Mittel entfallen. Zudem tragen veränderte Denkweisen dazu bei, dass man sich öfter für alternative Mittel entscheidet.

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